Urlauberseelsorge: Das war ein spannendes Wochenende. Da sind sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Radio- Wochenendes in der evangelischen Jugendbildungsstätte in Asel einig. Unter Anleitung von Wolfgang Stelljes haben die Jugendlichen aus Norden, Asel,Westerholt und Wilhelmshaven gelernt und ausprobiert, eigene Beiträge zu erstellen.
Auf dem Programm standen: Themenfindung und Grundlagen der Recherche, Theorie und Praxis des Interviews, Aufnahmegerät und digitale Schnitttechnik sowie Präsentationsformen im Hörfunk. „Und auch der Aufbau einer Sendung und die Beitragsproduktion beschäftigen uns“, meint Stelljes, der sich begeistert zeigte über die Motivation der Jugendlichen.
„Die kleine Gruppe von insgesamt sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmern war sehr überschaubar und angenehm“, fasst er zusammen. In drei Teams haben sie gearbeitet und Interviews geführt, aufgenommen und geschnitten. Ein Beitrag über die Urlauberseelsorge in Neuharlingersiel und ein Gespräch mit einem der jüngsten Bestatter in Ostfriesland, Axel Mennen aus Wittmund, beschäftigten die Teams. Angetan waren die Jugendlichen von der Offenheit der Menschen. Gerade das Gespräch mit dem Bestatter habe sich als sehr dynamisch erwiesen. „Da tun sich dann immer noch mal ganz neue Aspekte auf, mit denen man gar nicht gerechnet hat“, erzählen die Jugendlichen. Sowieso hätten sie Glück mit den Themen gehabt, berichten die Teilnehmer „und viel Bereitschaft zu erzählen gab es von allen Interviewpartnern“. Da habe man ausreichend Material für die Beiträge gehabt. Ein Beitrag ist besonders spannend. Nicolas Pedro Koelmans aus Argentinien, der sein Freiwilliges Soziales Jahr in der Jugendbildungsstätte in Asel absolviert, stand Rede und Antwort für ein Interview. In einer fremden Sprache sei das für alle eine Herausforderung gewesen, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Damit ist allen das Radio als Medium ganz nahe gekommen und alle haben großen Spaß an der Sache gewonnen. Am Ende erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Zertifikat und die Aussicht, „weiter am Ball zu bleiben“, wenn sie Lust an Radio bekommen hätten. Die evangelische Jugend im Kirchenkreis Norden hat schon seit einiger Zeit „Radio Margot“, das man im Internet finden kann. Dort werden die Beiträge auch zu hören sein.
Hier gehts auf die Internetseite von Radio Margot.
Entnommen aus dem Ostfriesischen Kurier vom 9. September 2011, Seite 6.







